
Stressige Wachbleib-Strategien
Der Kampf gegen den Drang, sich hinlegen zu wollen, wird zur harten Arbeit. Aufstehen, ins Nachbarbüro, auf die Toilette, Kaffee trinken, Fenster auf, stehen bleiben, kleine aufmunternde Selbstohrfeigen. Wenn all das nicht wirkt: Aufgeklappten Ordner vor sich auf den Tisch oder auf die Knie gelegt, Aktenstudium simuliert und wenn jemand zur Tür hereinstürmt, Konzentration und Vertiefung vorgetäuscht und mit einem “Ach so!“ oder „Na endlich!“ einen Geistesblitz geschauspielert. Manche sollen sich gar Augen auf die Augenlider schminken...
Für die, deren Kopf bereits Kontakt mit der Tischplatte aufgenommen hat, empfiehlt sich ein "Amen" bei gleichzeitigem langsamem Heben des Kopfes. Oder die Erklärung, dass man gerade an einer neuen Technik arbeite, die Kontaktlinsen ohne Zuhilfenahme der Hände in die Augen zu führen....
Dieses Ringen mit dem Einschlafen kann mehrere Stunden dauern. Es wird zum psychologischen Stress, dagegen anzukämpfen. Man kann sich auf nichts anderes konzentrieren, geschweige denn auf den Job. Eine solche Strategie, mit schwindender Kraft gegen die innere Uhr anzukämpfen, lässt sich unter den Begriff Stress subsumieren; und dauerhafter Stress ist gleichzusetzen mit einem ungesunden Lebensstil.
Wege aus der Müdigkeits- und Stressfalle
Und dabei könnte es so rasch vorbei sein. Einfach nur kurz schlafen, besser Kurzschlafen: Mit der eigenen (gilt für Selbstständige) oder fremden (gilt für Angestellte) Legitimation und der richtigen technischen Unterstützung wird dieses natürliche (Schlaf-)Bedürfnis zur echten Erholung, wenn man aktiv und offensiv damit umgeht.
Würde man den Müden oder die Müden sich selbst Kurzschlaf gönnen, hätte man sie und sich für weitere vier bis sechs Stunden auf der unternehmerischen Leistungs-Habenseite. Effektiver, weil motivierter, belastbarer, schneller und sicherer als vorher. Und besser gelaunt.
Doch die Realität sieht anders aus. Millionen Arbeitende kämpfen jeden Tag um die gleiche Zeit gegen das Wegnicken, das Mittags- oder Nachmittagsleistungsloch. Würde man sie nur gewähren lassen sich aktiv zu erholen, so würden sich viele Unternehmen und Unternehmer/innen einen gesundheitsfördernden und Kosten reduzierenden Dienst erweisen. Doch sie tun es nicht. Noch nicht.

Wieder wach werden, wenn die Spannung nachlässt
Der strategische Kurzschlaf hat viele Namen – Kantinenkoma, Mittagsschlaf, Siesta, NASA Nap, Nickerchen, Mikroschlaf, Power Nap, Büroschlaf, Dösen, Blitz-Nickerchen, Häppchen-Schlaf, Schlummern, Turbo-Nickerchen.
Er hat nur einen Auslöser, die innere Uhr, die am Nachmittag zwischen 13 und 14 Uhr bei vielen auf Müdigkeit umspringt.
Der Kurzschlaf hat eine unangenehme Begleiterin, die Schlaftrunkenheit, die sich dann meldet, wenn das Nickerchen zu lange dauert.
Darum hilft JETLOGs technischer Lösungsansatz mit dem Power Napping Enabler, kurz PNE, den Kurzschlaf zuzulassen und in den normalen (Arbeits-)Alltag auf natürliche Weise einzubauen, weil er – messbar etwa durch geringere Fehlzeiten, sinkende Fehlerquoten und –kosten – eine Leistungssteigerung darstellt.
Eintritt in die Tiefschlafphase als Erholungsgrenze des Kurzschlafs
JETLOG hat mit dem Power Napping Enabler (PNE), einem Gerät zum kontrollierten Kurzschlaf-Management, eine Lösung geschaffen. Es weckt den Ruhenden, bevor die Tiefschlafphase erreicht wird. JETLOG nutzt dabei eine simple und den Schlaf begleitende Eigenschaft als Steuerungsgröße: die Muskelgrundspannung.
Diese lässt immer mehr nach, je weiter der Mensch in tiefere Schlafphasen fällt. Der Übergang in die Tiefschlafphase ist an der nachlassenden Muskelgrundspannung messbar. Je nach Müdigkeitszustand und Schlafbedürfnis kann das nach 30 Minuten, aber auch schon nach 15 Minuten passieren.
Diese Methode, den Kurzschlaf über die nachlassende Muskelgrundspannung beim Eintritt in die Tiefschlafphase in Grenzen zu halten, ist genau, weil individuell. Denn sie berücksichtigt, dass der Übergang in die Tiefschlafphase bei allen Menschen zeitlich gesehen unterschiedlich ist. Als Regelgröße wird einzig das Nachlassen der Muskelgrundspannung angesehen. Denn:
Dieses Phänomen ist bei jedem Menschen gleich.
Aktuelle Lösungen und Empfehlungen bieten lediglich Ansätze über die Zeit. Schlafforscher halten 10 bis 30 Minuten für angebracht, die NASA gewährt ihren Piloten bis 40 Minuten. Das "... von ... bis ..." und "... bis zu ..." deutet die Ungenauigkeit dieser Kurzschlafregulierungsmethode rein über die Zeit an. Die Zeitmethode berücksichtigt nicht, dass manche Menschen - je nach Müdigkeit - bereits nach wenigen Minuten in die Tiefschlafphase geraten.
Ein Zustand, den man vermeiden sollte, um die sogenannte Schlaftrunkenheit zu vermeiden. Die Zeit als Regelgröße für die Bestimmung des Eintritts in den Tiefschlaf ist ungenau, weil sie die individuellen Faktoren nivelliert. Doch:
Dieses Phänomen ist bei jedem Menschen unterschiedlich.
Einsteinsche Schlüsselmethode
JETLOG hat die bewährte und von vielen auch heute noch praktizierte "Einsteinsche Kurzschlaf-Methode" verfeinert. Der Physiker war vermutlich bereits als schweizerischer Patentbeamter praktizierender Büro- und Kurzschläfer. Er nutzte das Phänomen der nachlassenden Muskelgrundspannung, das beim Übergang in die Tiefschlafphase messbar ist. Er nahm einen Schlüssel in die Hand, der dann rasselnd zu Boden fiel, wenn das Gehirn auf Tiefschlaf umschaltete und der Muskulatur Entspannung verhieß. Der ausgeruhte Einstein vollbrachte manch relative Großtat.
Revitalisierender Kurzschlaf anstatt bleierne Schlaftrunkenheit und Stress
Der PNE "schützt" die Kurzschläfer davor, in den Tiefschlaf zu fallen. Und aus diesem unsanft geweckt zu werden, weil etwa der Wecker nach 30 Minuten Kurzschlaf klingelt, obwohl die Tiefschlafphase bereits nach 20 Minuten erreicht wurde.
Die negativen Folgen, aus der Tiefschlafphase zu erwachen, sind über Jahrzehnte wissenschaftlich erforscht. Chronobiologen und Schlafforscher sprechen von Schlaftrunkenheit. Die Geweckten leiden unter Trägheit, schlechter Laune, Schläfrigkeit, Desorientierung, Depressionen, Halluzinationen und weiteren unangenehmen Dingen wie Kopfschmerz und Schweißausbruch.
Die Folge dieses Tiefschlaf-Negativ-Cocktails sind körperlicher und geistiger Leistungsabfall bis zur nächsten regulären Schlafphase, in unserem Kulturkreis bis zum Ende des Nachtschlafs am nächsten Morgen. Wer also tagsüber bei einem Nickerchen den Zeitpunkt verpasst, vor der Tiefschlafphase zu erwachen, schleppt sich den Rest des Tages mit den Folgen dieser verpassten Erholung herum. Neben dem subjektiven Unwohlsein kommt ein objektiv messbarer Leistungsabfall hinzu, der etwa durch einen Aufmerksamkeitstest – siehe Sendung "Quarks & Co." gemessen werden kann.
