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Ausgeschlafen zu Höchstleistungen und besserer Lebensqualität

JETLOG will keinesfalls den nonstop-einsatzbereiten Menschen propagieren, der ohne Schlaf zum fleischgewordenen Arbeitsroboter wird. Das wäre unvernünftig und gegen den Trend. Die Schlafforschung hat bewiesen, dass ein gesunder achtstündiger Schlaf – zur Nachtzeit - unentbehrlich ist, Schlafentzug schwerwiegende Folgen für die eigene Gesundheit und - in sicherheitsrelevanten Entscheidungssituationen – die anderer Menschen hat.

Das beste Mittel gegen Müdigkeit ist und bleibt der Schlaf. Leistungsfähigkeit, Motivation und Produktivität sind nur von ausgeschlafenen Mitarbeitern zu erwarten. Und natürlich auch von deren Chefs und Chefinnen, die unter Lebens- und Arbeitsqualität auch Ruhe und Ausgeglichenheit verstehen. Schlaf ist in unserer Gesellschaft immer noch negativ belegt. Wer schläft, ist schwach, hat keine Kraft, ist erschöpft, bringt keine Leistung. Welch Fehleinschätzung.

Dass das Gegenteil der Fall ist, dafür fehlt auch in Europa noch das Bewusstsein. "Kluge Chefs lassen schlafen", wird es vielleicht schon in einigen Jahren heißen. JETLOG leistet hier mit dem Power Napping Enabler, kurz PNE Pionierarbeit.

Der Umdenkprozess hat begonnen

Erste Anzeichen für einen Wandel und eine neue Einstellung zum Thema Kurzschlaf kündigen eine neue Wachsamkeit an. Erste Behörden erproben mit den örtlichen Krankenkassen die positiven Auswirkungen eines legitimierten Mittagsschlafs unter Aufsicht, einige Unternehmen implementieren das strategische Nickerchen zur Mittagszeit in ihre Unternehmensphilosophie, Medien (WDR-Wissenschaftssendung „Quarks & Co.“ oder die Süddeutsche Zeitung) berichten darüber. Die Kurzschlaf-Philosophie und Strategie gewinnt an Bedeutung und Anerkennung. Man diskutiert, den Schulbeginn um eine Stunde nach hinten zu verlegen, damit die Schüler/-innen bessere Leistungen bringen können; gemessen durch den Pisa-Test. Eine Langzeitstudie aus Griechenland mit über 24.000 untersuchten Teilnehmern/-innen zeigt, dass die Siesta-Kultur in Südeuropa hilft, Herz-Kreislauf-Beschwerden vorzubeugen und um ein Drittel zu senken.

Mut zum Kurzschlaf

Auch in Deutschland ist das Nickerchen noch ein Tabu. Hier herrscht vielerorts noch der Irrglaube, dass man Mitarbeiter nur lange genug arbeiten lassen muss, um das Unternehmensergebnis zu verbessern. Manager mit 16-Stunden-Tagen ernten Respektbekundungen anstatt Kopfschütteln.

Dabei müsste man die, die jeden Tag 12 bis 14 Stunden im Bürohamsterrad bis zur Erschöpfung hecheln, dazu anhalten, sich aktiv zu erholen, da sie für sich selbst und andere eine tickende Fehlerquoten- und Risikobombe darstellen können. Ausnahmen bestätigen nicht die Regel.

Der strategische und kontrollierte Kurzschlaf ist mehr als eine trendige Managementmethode. Es ist eine Lösung für die Forderung nach zeitlicher und geografischer Flexibilität, die in der globalisierten 24-Stunden-Leistungsgesellschaft auf den Arbeitnehmern und Unternehmern lastet.

In Europa lässt die Akzeptanz des Häppchen-Schlafs noch auf sich warten. Für eine moderne Gesellschaft mutet es geradezu unmodern an, sich dem biologischen Tagesrhythmus und Kurzschlafbedürfnis entgegenzustellen, als würde er eine Krankheit darstellen. Diese Haltung wird zu einer Gefahr, wenn Stress und Erschöpfung die Menschen auf die Knie und zu Fehlern zwingen. Für die Beseitigung der Folgen werden wie immer die Gesellschaft und die nachfolgenden Generationen aufkommen.

Die Konkurrenz schläft bereits

Schlafmangel kann lebensgefährlich werden und ist in seiner milderen Form die Hauptursache für Fehler, Fehlentscheidungen und Kosten. Ausgeschlafene Mitarbeiter machen weniger Fehler, sind leistungsfähiger, engagierter und werden zum wertvollen "Humankapital" von Unternehmen.

Weitere täten gut daran, dem Beispiel einiger weniger Vorreiter zu folgen und ihren Mitarbeitern Zeit und Raum für kurz Mittagsschläfchen zur Verfügung zu stellen. In den USA und Japan wird das so genannte "Power-Napping" zur Leistungssteigerung schon von vielen Unternehmen gefördert – vielleicht sogar bald gefordert. Das würde nicht nur unsere allgemeine Leistungsfähigkeit erhöhen. Einen Teil unseres nächtlichen Schlafbedürfnisses bauen wir vielleicht schon beim professionellen Entspannen ab, könnten also morgens besser aus dem Bett kommen, wenn sich das nächtliche Schlafbedürfnis verabschiedet hat.

Neue Pausenkulturen für neue Anforderungen – Moderne Zeiten

Eine neue Pausenkultur der aktiven Erholung und legitimierte Auszeiten, die der inneren Uhr folgen, werden von immer mehr Wissenschaftlern und Krankenkassen gefördert und gefordert. Denn, wer eine Kurzschlaf-Pause einstreut, und/oder frische Luft und Tageslicht tankt, wir sicher bald zu denen gehören, die das Tempo vorgeben. Weil sie es zur rechten Zeit herausnehmen.

Die quantitative Wachzeit am Arbeitsplatz hat wenig mit der Qualität der Arbeit zu tun. Doch die meisten Unternehmer-Vorstellungen basieren immer noch auf einem 10-Stunden-Tag oder einer 60-Stunden-Woche, die gut ausgebildete und kreative Mitarbeiter/innen zu ameisenhaften Bandarbeitern degradieren.

Mehrere Studien belegen, dass ein Nickerchen um die Mittagszeit die Produktivität, Motivation und Produktivität eines Menschen messbar verbessert. Doch bisher haben nur einzelne Firmen den Kurzschlaf in ihre Arbeitsabläufe integriert.

Wer nickend oder gar schlafend ertappt wird, riskiert neben spöttischen Bemerkungen durch Kollegen/innen auch gleich eine Abmahnung. Würde man das Kurzschlafbedürfnis aus der Tabuzone holen und ihm einen strategisch Wert beimessen, ließen sich Risiken, Fehler, Reklamationen, Krankmeldungen, Entgeltfortzahlungen, Überstunden, allesamt Kosten nicht nur aus Unternehmersicht, verringern.